Korrekturen, Pressebeiträge, Fotos, Ehrenämter fehlen noch

Ehrenämter in Düsseldorf von 1978 bis 1999.
Dann folgte mein Umzug nach Mallorca.

Destination Düsseldorf.
Eingeladen zur „Mitgliedschaft„. Nur so kam man dazu! Gegründet 1989,
mit 8 Unternehmern. Heute, 2019, sind es 150.
Von 1990 bis zu meinem Umzug nach Palma, 1999, gehörte ich dazu.
Wie so viele andere Düsseldorfer Chefs in Schlüsselpositionen. // Satzungs-Zitat: Attraktivität der Landeshauptstadt und Ihrer Umgebung zu steigern. Einsatz für Standortmarketing der dortigen, mittelständischen Unternehmen, in enger Abstimmung mit der Stadt. Themen – Kultur&Wirtschaft.

Freundeskreis Heinrich Heine. Stellv. Vorsitzender und Pressesprecher.
Über 300 Mitglieder. Hoher Anteil Entscheidungsträger, Künstler, Wirtschaftler. Ziel: Kreative Netzwerkpflege, Kunst – und Künstlerförderungen.

Hafthilfe Verein im Justizministerium NRW: Mitglied per Einladung.
Mitglieder – 12 Personen damals.
So kam es auch zu Besuchen im Gefängnis. // Der Direktor beantwortete unsere Fragen. Auch meine über Knast-Sexualität. Kannte ich doch so was aus US-Spielfilmen. Auch eine Abordnung von drei, auffällig gepflegten, muskelbepackten Gefangenen, antworteten freimütig. Fragen von meiner Seite, die aus stark menschlicher Sicht waren. // Das immer wieder an unserem Besuchstisch, mitten in der Haupt-Kreuzung der Zellengänge, lachend Gruppen aus der Dusche kamen, nur mit Handtuch bekleidet, waren Bilder, die ich ja nur aus Spielfilmen kannte. Gegen Muskeln und Tatttoos ist ja nix zu sagen. Beängstigend aber manche Blicke. Nee, diese Besuche waren eben doch kein Filme!

Heimatverein Düsseldorfer Jonges e.V.: stellv. Vorsitz einer „Tischgemeinschaft“ ( ca 120 Mitglieder ). Gesamt über 3.000 Mitglieder. Grösster Heimatverein von Deutschland. // Auch ich durfte vor ca. 500 Mitgliedern dort einen Vortrag halten. Und einen „Baas“ (Vorsitzenden) stürzen helfen!
Bei einer Sitzung notierte ich ein Sprechprotokoll.
Der damalige Chefredakteur Lokales, Stefan Schröder, von der Rheinische Post, veröffentliche diese hektisch aufgeschrieben Skizzen, im Original. Eine Seite fast. Mit allen Rechtschreibefehler, damit es authentischer rüberkam. // Daraufhin trat der amtierende „Baas“ Vorsitzende, zurück. Der nachfolgende Vorsitzende hieß, glaube ich, Gerd Welchering. // Die Medien stürzten sich auf die nun bekannt gewordenen, teilweise, skandalösen internen Dinge. // Vorher wurde vergeblich über einen langen Zeitraum versucht, von den Mitglieder und andere vom Vorstand, diese merkwürdige, ungeschickte, unangenehme Person zum Rücktritt zu bewegen. Doch der klammerte sich an seinen Stuhl. Schreckliche Phase!
Initiator meines Zutun: Karl-Heinz Theisen, der mich mal wieder auch dazu instrumentalisierte. Das machte er gerne, damit Herr Wichtigtuer Theisen in den Medien auftauchte. Und ich ließ es zu! Mittlerweile weiß ich, das war nicht immer toll oder richtig! Doch es gab auch gute „Inszenierungen“, Förderungen, Veranstaltungen, mit guten Ergebnissen, keine Frage.
Bisher wurde diese Aussagen nicht veröffentlich. Nun wißt ihr es, ihr lieben Düsseldorfer! Nie wurde bisher darüber gesprochen.
Den Presse-Beitrag dazu, suche ich noch. Es bebte in Düsseldorf!
Im Februar 2021 schrieb dazu den damaligen Leiter der rheinischen Post,
Stefan Schröder an. Er ist heute Chefredakteur bei VRM.
Der schrieb jetzt zu dieser Sache, manchmal ist es halt gut, die Klappe zu halten.

Heinersdorff, Familie René, René….Alle hießen René.
Mitglied in deren Aufsichtsrat. Mehrere Boulevard-Theater, etwa Theater
an der Kö, Komödie im Hotel Bayerischer Hof, München, Komödie Köln, Nähe Oper. Klavierhaus, große und erfolgreiche Konzert-Agentur Düsseldorf.//
Besonders mochte ich deren „Opa René“. Sein Schlüsselsatz zum Drink:
Sollen wir uns wieder vertragen?
Opa René war Gründungsmitglied Industrie- und Handelskammer.

Kunst im Krankenhaus-Verein, Mitglieder 7Personen. Einlader, Sponsor war
Chefarzt Prof. Dr. Königshofen. Ausstellungen durfte ich dort organisieren.

Kunstzentrum Karstadt. Erfinder und Gründer des „Kunstzentrum Karlstadt“, Förderverein. (seit 2005 Carlstadt).
Drei Jahre war ich Gründungs-Vorsitzender. Vorher von mir so festgelegt. Damaliger stellvertretender Vorsitzender, Thorsten Bröhan,
Bauhaus-Designhändler, Vorsitzender der Goldschmiede-Innung,
heute Sammlung Bröhan, Charlottenburger Schloß,
Kassierer M. Heyduck, Englische Antiquitäten, Bastionstr.
Sechzig bezahlende Mitglieder – damals. Seitdem heißt die Karstadt richtigerweise, nicht mehr Altstadt. Nach pfälzischem Kurfürsten und Herzog Carl Theodor von Jülich-Berg. Unser Marketingverein war eine Erfolgsgeschichte!
Für die Stadt Düsseldorf. Für uns Kunsthändler. // Wieso kam ich auf diese Idee? Paris. Kunsthandel-Viertel „Rive Gauche“.
Diese Konzentration von Kunst & Kunsthändler plus Wohnort von vielen Intellektuellen, begeisterte mich. In den dortigen kleinen Hotels wohnte ich sehr, sehr oft. Bis heute. Die Atmosphäre ist in den Strassen klasse. Diese kleinen Restaurants, Bars, Geschäfte. Das Publikum! Dort wohnte auch Karl Lagerfeld etwa. Und der wußte bekanntlich oft, was „richtig“ ist, atmosphärisch dicht ist!
Ja, es ist so richtig – mein Paris! Siehe auch unter Reisen. Paris „Viertel Marais“.

Obdachlosen-Selbsthilfe des Bruder Matthäus,
in Kooperation mit fiftyfifty Obdachlosenzeitung.
Herausgeber Hubert Ostendorf, der ein Kumpel von mir wurde:

Jahrelang habe ich meine Galerie für Kunstverkäufe zur Verfügung gestellt, Pressearbeit gemacht. Renommierte Künstler, wie etwa Immendorff & Uecker kreierten Armbanduhren-Entwürfe, Grafiken, Zeichnungen, die ich dann für die Obdachlosen-Selbsthilfe, verkaufte.

Der Dank gilt auch den Medien, die alles sehr stark transportierten!

Viele, viele Obdachlosen konnten wir wieder von der Strasse bringen!
Lieber Freund Hubert Ostendorf, Initiator, Herausgeber des Magazins fiftyfifty: Du hast ein Bundesverdienstkreuz verdient!

Ehrenämter Anhang 23.02.2021:
Meine „Ehrenämter“ von der Grundschule bis zur Selbständigkeit

in Düsseldorf 1998:

Klassensprecher in allen Klassen der Grundschule.
Vorsitzender alle Lehrlinge der Bayer Werke Wuppertal.
Delegierter der IG Chemie-Jugend Wuppertal.
Stubenältester bei der Bundeswehr in Koblenz.
Vertrauensmann aller Soldaten unserer Kompanie.
Vorsitzender der Studetenmitverwaltung, Maschienenbau-Techniker-Studienzeit, Solingen. Damals neu vom Staat eingeführt.
Vorsitzender der 35 Wohnungs-Eigentümer, Münsterpark Düsseldorf-Derendorf.
14 Jahre lang. Eine scheußliche Zeit! Ich hatte ein mulmiges Gefühl im Magen wegen gezeigtem Neid einiger Mitbewohner im Haus, die gegen meinem Anbau waren – und es auch sagten. Obwohl der Verkäufer und Architekt Walter Brune es mir erlaubte, einen Sommer- Wiintergarten anzubauen, mit Kamin. Nun ja, ich erwarb diese Terrassenwohnung von seiner Chefsekretärin.
23.02.2021, ich sah mir diese gelungene Einheit nochmals an, nach über über 20 Jahren. Beispiel für den Anbau war damals der einleuchtende, clevere Anbau auf der Kölner Marienburg bei Hans Gerling!

Schaue ich mir heute, 2021, alle diese verschiedenen Ehrenämter, diese geistigen Beschäftigungen in meinem Leben an, wäre ich wahrscheinlich auch in der Politik zurechtgekommen….Es riecht danach, oder?
Das habe ich auch dem damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau geschrieben, in 2001. Anlass, der 70.zigste Geburtstag von JCB. Gefeiert in Berlin, im Hotel Waldorf Astoria. Drei Wochen vorher schrieb ich Johannes Rau an. In Erinnerung brachte ich vor, seine Wuppertaler Oberbürgermeister-Zeit. Damals war Johannes Rau ein liberaler jungen Mann, der gerne auch in Wuppertal in das Künstlerlokal „Kulisse“ besuchte. Noch unverheiratet. Ich schrieb das natürlich nicht, aber das auch ich mal dieses Ehrenamt haben wollte. Er wäre mein Vorbild. Das beeindruckte wohl den Bundespräsidenten u.a., sosehr, daß er meinem Wunsch folgte, ein Grußwort ins Hotel kommen zulassen, für den Geburtstag von JCB. Dem Kapitalisten, wie ich vorsorglich schrieb. Aber mit dem Hinweis, über all deren sozialen, freiwilligen Leistungen, die seit Generationen seine Familienfirma einrichtete für die Arbeiter.

Am 30.11.2001 klopfte es morgens an der Hoteltüre.
Der Hotel-Direktor hielt in der Hand, ein Kuchen in Form eines Tennisplatzes, für JCB, dem ältesten Davis-Cup-Spieler von Deutschland, und einen edlen Umschlag – vom Bundespräsidenten! Mein Geschenk für JCB klappte.
Die handgeschriebene Zeilen von Johannes Rau, wie bekannt, stilvoll mit Humor. Zitatausschnitt: „Mir wurde geflüstert…..“