Korrekturen, Pressebeiträge, Fotos, Ehrenämter fehlen noch

Düsseldorf 1984-1999

Destination Düsseldorf. Eingeladen zur „Mitgliedschaft„. Nur so kam man dazu! Gegründet 1989, mit 8 Unternehmern. Heute, 2019, sind es 150. Von 1990 bis zu meinem Umzug nach Palma, 1999, gehörte ich dazu. Wie so viele andere Düsseldorfer Chefs in Schlüsselpositionen. // Satzungs-Zitat: Attraktivität der Landeshauptstadt und Ihrer Umgebung zu steigern. Einsatz für Standortmarketing der dortigen, mittelständischen Unternehmen, in enger Abstimmung mit der Stadt. Themen – Kultur&Wirtschaft.

Freundeskreis Heinrich Heine. Stellv. Vorsitzender und Pressesprecher. Über 300 Mitglieder. Hoher Anteil Entscheidungsträger, Künstler, Wirtschaftler. Ziel: Kreative Netzwerkpflege .

Hafthilfe Verein im Justizministerium NRW: Dazu wurde ich gebeten. Mitglied. (12 Personen damals). So kam es auch zu Besuchen im Gefängnis. // Der Direktor beantwortete unsere Fragen. Auch meine über Knast-Sexualität. Kannte ich doch so was aus US-Spielfilmen. Auch eine Abordnung von drei, auffällig gepflegten, muskelbepackten Gefangenen, antworteten freimütig. Fragen von meiner Seite, die aus stark menschlicher Sicht waren. // Das immer wieder an unserem Besuchstisch, mitten in der Haupt-Kreuzung der Zellengänge, lachend Gruppen aus der Dusche kamen, nur mit Handtuch bekleidet, waren Bilder, die ich ja nur aus Spielfilmen kannte. Gegen Muskeln und Tatttoos ist ja nix zu sagen. Beängstigend aber manche Blicke. Nee, diese Besuche waren eben doch kein Film!

Heimatverein Düsseldorfer Jonges e.V.: stellv. Vorsitz einer „Tischgemeinschaft“ ( ca 120 Mitglieder ). Gesamt über 3.000 Mitglieder. Grösster Heimatverein von Deutschland. // Auch ich durfte vor ca. 500 Mitgliedern dort einen Vortrag halten. Und einen „Baas“ (Vorsitzenden) stürzen helfen. // Bei einer Sitzung notierte ich ein Sprechprotokoll. Der damalige Chefredakteur Schröder der Rheinische Post veröffentliche diese Skizzen. Mit allen Rechtschreibefehler, damit es authentischer rüberkam. // Daraufhin trat der amtierende „Baas“ Vorsitzende, zurück. Der nachfolgende Vorsitzende hieß, glaube ich, Gerd Welchering. // Die Medien stürzten sich auf die nun bekannt gewordenen, teilweise, skandalösen internen Dinge. // Vorher wurde vergeblich über einen langen Zeitraum versucht, von den Mitglieder und andere vom Vorstand, diese merkwürdige, ungeschickte, unangenehme Person zum Rücktritt zu bewegen. Doch der klammerte sich an seinen Stuhl. Schreckliche Phase! // Initiator meines Zutun: Karl-Heinz Theisen! Bisher wurde dies nicht veröffentlich. Nun wißt ihr es, ihr lieben Düsseldorfer! // Den Presse-Beitrag dazu, suche ich noch. Presse Rheinische Post, Chefredakteur Stefan Schröder, mit originaler Wiedergabe meiner schlecht geschriebenen, hektischen Notizen. // Es bebte in Düsseldorf!

Heinersdorff, Familie René, René – alle hießen so…Mitglied in deren Aufsichtsrat. Mehrere Boulevard-Theater, etwa Theater an der Kö, Komödie im Hotel Bayerischer Hof, München, Komödie Köln, Nähe Oper. Klavierhaus, große und erfolgreiche Konzert-Agentur Düsseldorf.// Besonders mochte ich deren „Opa René“ damals, mit seinem Schlüsselsatz zum Drink: Sollen wir uns wieder vertragen? Gründungsmitglied Industrie- und Handelskammer.

Kunst im Krankenhaus-Verein, Mitglied ( 7Personen). Einlader Chefarzt Prof. Dr. Königshofen. Ausstellungen durfte ich dort organisieren.

Kunstzentrum Karstadt. Erfinder und Gründer des „Kunstzentrum Karlstadt“, Förderverein. (seit 2005 Carlstadt). Drei Jahre war ich Gründungs-Vorsitzender. Damaliger stellvertretender Vorsitzender, Thorsten Bröhan, Bauhaus-Designhändler, Vorsitzender der Goldschmiede-Innung, heute Sammlung Bröhan, Charlottenburger Schloß, Kassierer M. Heyduck, Englische Antiquitäten, Bastionstr. // Sechzig bezahlende Mitglieder – damals. Seitdem heißt die Karstadt richtigerweise, nicht mehr Altstadt. Nach pfälzischem Kurfürsten und Herzog Carl Theodor von Jülich-Berg. Unser Marketingverein war eine Erfolgsgeschichte! Für die Stadt Düsseldorf. Für uns Kunsthändler. // Wieso kam ich auf diese Idee? Paris. Kunsthandel-Viertel „Rive Gauche“. Diese Konzentration von Kunst & Kunsthändler plus Wohnort von vielen Intellektuellen, begeisterte mich. In den dortigen kleinen Hotels wohnte ich sehr, sehr oft. Bis heute. Die Atmosphäre ist in den Strassen klasse. Diese kleinen Restaurants, Bars, Geschäfte. Das Publikum! Dort wohnte auch Karl Lagerfeld etwa. Und der wußte bekanntlich oft, was „richtig“ ist, atmosphärisch dicht ist! Ja, es ist so richtig – mein Paris! Siehe auch unter Reisen. Paris „Viertel Marais“.

Obdachlosen-Selbsthilfe des Bruder Matthäus, in Kooperation mit fiftyfifty Obdachlosenzeitung. Herausgeber Hubert Ostendorf:

Jahrelang habe ich meine Galerie für Kunstverkäufe zur Verfügung gestellt, Pressearbeit gemacht. Renommierte Künstler, wie etwa Immendorff & Uecker kreierten Armbanduhren-Entwürfe, Grafiken, Zeichnungen, die ich dann für die Obdachlosen-Selbsthilfe, verkaufte. Der Dank gilt auch den Medien, die alles sehr stark transportierten! Viele, viele Obdachlosen konnten wir wieder von der Strasse bringen! Lieber Freund Hubert Ostendorf, Initiator, Herausgeber des Magazins fiftyfifty: Du hast ein Bundesverdienstkreuz verdient!